Ergotherapie

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ERGOTHERAPIE

 

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind, oder diese erweitern möchten. Die Ergotherapie geht davon aus, dass ‚aktiv sein‘ ein menschliches Grundbedürfnis ist und gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkung zeigt. Ziel ist es Menschen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit zu stärken.

Manuelle Therapie

Manuelle Therapiemaßnahmen werden angewendet, um das bestmögliche funktionelle Bewegungsausmaß zu erlangen und somit eine optimale Alltagsbewältigung zu gewährleisten. Gelenke und umgebende Strukturen werden dabei aktiv, aktiv- assistiv und passiv mobilisiert.
Zum Einsatz kommen Techniken der Gelenkmobilisation, fasziale oder muskuläre Weichteiltechniken sowie kräftigende Maßnahmen.

Sensorisches Training

Gefühls- oder Empfindungsstörungen können im Bereich der Hände sehr störend wirken und das gezielte Greifen und Halten von Gegenständen erheblich erschweren. Es wird dabei zwischen Überempfindlichkeit (Hypersensibilität) und Unterempfindlichkeit (Hyposensibilität) unterschieden. Bei angeworbenen Nervenverletzungen wird durch speziell darauf abgestimmte Therapiemaßnahmen versucht, die gestörte Nervenleitung wieder zu normalisieren. Die Ursachenforschung spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.

Sensomotorisches Training

Wenn beispielsweise der linke Arm nach einem Unfall oder operativen Eingriff zwangsweise ruhiggestellt ist, muss der rechte noch mehr Tätigkeiten ausführen. Dies ändert nicht nur die Alltagsbewältigung, sondern auch die Reizleitung im Gehirn. Die Inaktivität verursacht einen Mangel an sensomotorischen Impulsen der ruhiggestellten Hand, die Gegenseite wird dadurch mehr stimuliert. Die Muskulatur baut sich durch die Ruhigstellung ab, Koordination und Kraft der Finger vermindern sich und auch die Beweglichkeit nimmt zunehmend ab.
Durch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen, sowie Instruktion der sogenannten Spiegeltherapie, wird versucht vermehrte Impulse auf die ruhiggestellte Seite zu übertragen, um eine schnellstmögliche Funktionsfreiheit zu erzielen.

Narbenbehandlung

Narben können die Beweglichkeit massiv beeinträchtigen und Schmerzen verursachen.
Therapeutische Techniken zielen darauf hin, Verklebungen und Verhärtungen des Narbengewebes zu lösen, um ein optimales Gleiten der einzelnen Gewebsschichten wieder herzustellen. Dabei gilt, je früher nach Narbenbildung mit der Mobilisation begonnen wird, desto schneller kann das Gewebe freigelegt werden.

Ödembehandlung

Verletzungen verursachen Schwellungen, welche meist auch eine Bewegungseinschränkung zur Folge haben.
Entstauende Techniken fördern den Lymphabfluss, die Zirkulation und bewirken eine schnellere Regeneration. Auch lokal angewendete Therapiemaßnahmen wie Hochlagern, Kühlen, Taping oder Kompressionsbandagen führen zu einem schnelleren Rückfluss der Gewebsflüssigkeit.

Schienenanpassung

Schienen aus thermoplastischen Materialien können stabilisieren, mobilisieren und verkürzte Strukturen, wie etwa verhärtete Narben, aufdehnen. Durch direktes Anpassen der Schienenmaterialien können Druckstellen vermieden und bei Veränderungsbedarf problemlos Schienenkorrekturen durchgeführt werden.

Hilfsmittel- und Gelenkschutzinstruktion

Dauerhafte Bewegungseinschränkungen werden oft durch Ausweichbewegungen anderer Gelenke ausgeglichen, welche wiederum nicht physiologische Gelenkpositionen zur Folge haben.
Passende Hilfsmittel werden vor allem bei dauerhaften Mobilitätseinschränkungen eingesetzt, um die selbständige Alltagsbewältigung zu erleichtern. Gelenkschutzmaßnahmen sollen bei einseitigen Belastungen präventiv Gelenkabnützungen vermeiden, indem auf eine achsengerechte Haltung aufmerksam gemacht wird und geschwächte Muskelgruppen gekräftigt werden.

Ergonomische Beratung

Die ergonomische Beratung zielt vor allem darauf hin, mit Patientinnen und Patienten gemeinsam zu überlegen, wie der Arbeitsplatz für Arbeitshaltung und Bewegungsabläufe bestmöglich adaptiert werden kann, um langfristig gegen Haltungsschäden vorbeugen zu können. Hierzu zählt auch das Erlernen von Ausgleichsmaßnahmen, die richtige Pausengestaltung sowie das Kräftigen der Rückenmuskulatur.

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