Osteopathie

Das große Ganze sehen

Die Osteopathie betrachtet den menschlichen Körper als ein vernetztes System und zeichnet sich durch ihr ganzheitliches Behandlungskonzept aus. Während die klassische Physiotherapie in erster Linie am funktionellen Bewegungsapparat ansetzt um Störungen zu behandeln, betrachtet die Osteopathie den menschlichen Körper als Ganzes und setzt diesen, die Organe, das Nervensystem sowie die arterielle und venöse Gefäßversorgung in Bezug zueinander. Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es somit, die “Ordnung” im Gesamtkomplex des menschlichen Körpers wieder herzustellen und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte des Körpers zu mobilisieren.

Osteopathische Behandlungskonzepte setzen daran an, im Körper Störfaktoren zu identifizieren, die eine effektive physiologische Selbstheilung behindern. Derartige Störfaktoren können beispielsweise am Verdauungsapparat angesiedelt sein (z.B. Stuhlunregelmäßigkeiten oder eine ineffiziente Verdauung), aufgrund einer Narbe nach einem internistischen oder gynäkologischen Eingriff bestehen, oder durch sonstige Engstellen in der Blutversorgung oder Einschränkungen in der Nervenmobiliät bestehen.

ANWENDUNGSBEISPIELE

ÜBERLASTUNG & STRESS

Stress kann mehrdimensional/multifaktoriell sein und sich in verschiedenen Symptomen auf den Körper und die Seele auswirken.
Hier ist der Osteopath geschult die Symptome, aber auch die Ursache anzugehen.

CHRON. SCHMERZEN

Bei lang andauernden oder unerklärlichen Schmerzen kann die Osteopathie einen neuen Reiz setzen und die unter Stress stehenden Strukturen im Körper beruhigen.
So können die Wege frei gemacht werden, um im ganzen Körper eine positive Reaktion zu fördern, die den Schmerzreiz dämpft.

SPORTVERLETZUNGEN

Nach frischen Sportverletzungen macht es Sinn, die verletzte Struktur in ihrer akuten Entzündungsphase zu unterstützen.
Hier können osteopathische Techniken für eine optimale Heilung sorgen.

POSTOP. BEHANDLUNGEN

Der Osteopath kann den Weg der zu- und abführenden Gefäße von Engstellen befreien, um so die bestmögliche Heilung zu erzielen.

NARBEN | ÄLTERE TRAUMATA

In der Osteopathie werden auch ältere Narben und zurückliegende Traumatas durch die ausführliche Anamnese herausgefiltert und in die Behandlung integriert. Somit können auch schon lange bestehende Dysfunktionen im Körper gelöst werden, um wieder überall im Gewebe frei beweglich zu sein.
Narben, spielen oft eine Schlüsselrolle in der Funktion des menschlichen Organismus. Sind sie gestört oder schlecht verwachsen, können sie eine Schwachstelle im Körper sein, die dann durch andere Regionen im Körper kompensiert werden muss.

PROPHYLAXE | PRÄVENTION

Die Prophylaxe stellt eine der zentralen Säulen der Osteopathie dar, daher ist eine osteopathische Behandlung nicht erst bei akuten oder chronischen Beschwerden anzuraten.
Die Osteopathin oder der Osteopath sucht vorbeugend nach Störfaktoren im Körper, die zu Folgeproblemen führen können.

SCHWANGERSCHAFT | GEBURT

Sanfte Techniken der Osteopathie begleiten Frauen in der Schwangerschaft, um negative Begleiterscheinungen zu mildern, und werden auch nach der Geburt bei Neugeborenen angewandt.

VERDAUUNGSPROBLEME

Der Darm wird nicht umsonst als das zweite Hirn im Körper beschrieben. Liegen hier Probleme vor, kann das dem Körper sehr viel Energie und Kraft entziehen und den Menschen auch dauerhaft krank machen.
Hier gibt es manuelle Behandlungstechniken, aber auch ernährungsberatende Verbesserungsvorschläge, welche helfen den Körper und den Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

STAGNATION TRAINING

Es lohnt sich in einigen Fällen eine Trainingstherapie mit der Osteopathie zu vereinen. Ein osteopathischer Check kann funktionelle Blockaden im Organsystem oder auch Gelenks- und Gewebekomplex aufzeigen, die sich allein durch Bewegung nicht beheben lassen.
Wenn diese durch den Osteopathen behoben sind, kann das auch die Resultate in der Trainingstherapie wieder positiv beeinflussen.

UNSER TEAM

BEN SCHILTZ

OSTEOPATH

SILVIO TORGGLER

OSTEOPATH i.A.

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