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PHYSIKALISCHE THERAPIE

 

Die physikalische Therapie ist eine medizinische Behandlungsform, welche sich physiologische Reaktionen des Körpers auf äußere Reize zu Nutze macht. Dazu zählen unter Anderem Wärme, Kälte, Schall oder elektrische Reize.

Stoßwelle

Akute und chronische Schmerzen verschiedener Körperregionen werden durch die radiale Stoßwelle effizient und zielgerichtet behandelt. Das Gerät erzeugt Stoßwellen, welche sich im Körper ausbreiten und die natürlichen Selbstheilungskräfte aktivieren. Dadurch werden deine Beschwerden in kurzer Behandlungszeit deutlich verringert. Durch die Behandlung mit der radialen Stoßwelle reagiert das Gewebe um die beschwerdeverursachende Struktur mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. Deshalb können Heilungsprozesse angeregt bzw. beschleunigt werden und geschädigtes Gewebe regeneriert sich effizient. Oft ist bereits nach 2-3 Therapieanwendungen eine deutliche Linderung der Schmerzen zu verzeichnen. Eine Behandlung dauert ca. 10 min und wird in der Regel 1 – 2 mal wöchentlich durchgeführt.

Die am häufigsten mit der radialen Stoßwelle behandelten Krankheitsbilder sind folgende:

  • Patellaspitzensyndrom
  • Schulterschmerzen (z.B. Kalkschulter)
  • Golfellbogen
  • Tennisellbogen
  • Schienbeinschmerzen / Tibiakantensyndrom
  • Muskelverletzungen
  • muskuläre Verspannungen und Triggerpunkte
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Arthrosen
  • Fersensporn
  • Knochenbruchheilungsstörungen
  • Sehnenansatzreizungen in verschiedenen Körperregionen
  • Schleimbeutelentzündungen (z.B. Bursitis Trochanterica)
Elektrotherapie

In der Elektrotherapie fließen therapeutische Ströme über auf der Haut applizierte Elektroden durch den Körper bzw. durch verletzte oder schmerzhafte Strukturen.

Hierdurch können verschiedene Prozesse im Körper hervorgerufen werden:

  • Schmerzlinderung
  • Stoffwechselaktivität
  • Tonussteigerung / Tonussenkung der Muskulatur
  • Linderung von Schwellungen (Resorptionsförderung)
  • Aktivierung / Reizung / Kräftigung von Muskeln
  • Stimulation von Nerven

In der Elektrotherapie werden je nach Beschwerdebild bzw. Krankheitsbild unterschiedliche Stromformen angewandt. Es kommen sowohl niederfrequente als auch mittelfrequente und hochfrequente Stromformen zum Einsatz. Je nach verwendeter Stromform wird entweder mit zuvor angefeuchteten Schwammelektroden oder Klebeelektroden gearbeitet.

Ultraschall

Die Ultraschalltherapie zählt mit dem Reizstrom zu den gängigen Behandlungsformen der physikalischen Therapie. Therapeutischer Ultraschall wird mit den Frequenzen 1 MHz oder 3 MHz als Dauerschall oder Impulsschall über einen Ultraschallkopf in das Gewebe transportiert. Die Ultraschalltherapie wird aufgrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechano- bzw. Thermotherapie zugeordnet.
Je nach Therapieparameter (Behandlungsfrequenz, Schallart, Dosis, Behandlungsdauer und -turnus) steht bei der Ultraschallbehandlung eine thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten des Gewebes z.B. Knochen / Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund.

Wirkungen der Ultraschalltherapie können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Hyperämisierung (Steigerung der Durchblutung im Gewebe)
  • Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Mikrozirkulation, Diffusionsvorgänge)
  • Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern)
  • Schmerzlinderung
  • Muskuläre Detonisierung und Spasmuslösung
  • Beschleunigung von Heilungsprozessen
  • Stimulierung der Frakturheilung

Da Ultraschall von Luft reflektiert wird, verwendet man zur optimalen Übertragung der Schallwellen vom Ultraschallkopf zum Gewebe ein Koppelungsmittel (Ultraschall-Gel) oder beschallt unter Wasser (subaqual).

Wärme & Fango

Wärmetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme in der Physiotherapie eingesetzt. Zu den wirkweisen zählen unter anderem die Durchblutungsförderung, Muskeldetonisierung und Schmerzlinderung.
Dabei macht sich die Wärmetherapie die Reaktion von Haut und tieferem Gewebe auf die Wärmeeinwirkung zu Nutze. Durch Stimulation von Thermorezeptoren kann die Wärme sowohl oberflächlich als auch tiefer gelegene Strukturen erreichen. Die Applikationsformen richten sich entsprechend der Bedürfnisse des Patienten.
Die Fango-Packung ist eine Art der Anwendung von Wärmetherapie. Dabei handelt es sich um eine Art Mineralschlamm mit vulkanischer Herkunft. Zur Behandlung wird dieser auf etwa 40-50 Grad erhitzt und lokal auf die entsprechende Körperregion zwischen 25 und 30 Minuten angelegt. Fango-Packungen können bei unterschiedlichsten Problemen bzw. Verletzungen und Sportverletzungen zum Einsatz kommen.

Dazu gehören:

  • Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen jeglicher Art
  • Rheumatische oder chronische Gelenkserkrankungen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Muskelverhärtungen etc.
Unterwassertherapie

Die physikalischen Eigenschaften des Wassers unterstützen die Rehabilitation des Bewegungs- und Stützapparates und dienen der Schmerzlinderung. Die Therapie unter Wasser macht sich den dort vorherrschenden hydrostatischen Druck zu Nutze und ermöglicht dir so ein Bewegen der Gelenke unter erleichterten Bedingungen. Besonders nach Operationen oder Unfällen ist eine aktive und passive Mobilisierung der betroffenen Gelenke zur Prävention von Bewegungseinschränkungen, Verbesserung der Trophik rund um die Verletzung und funktionelle Beübung der Bewegungsabläufe von großer Bedeutung.
Ebenfalls zur Trainingstherapie können die Bedingungen unter Wasser optimal genutzt werden um den gesamten Körper zu kräftigen und Koordination zu trainieren.

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