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Unsere Leistungen

Gemeinsam zum Erfolg

TERMIN BUCHEN

Unsere Philosophie

 

Wir bieten ein umfassendes Angebot an Leistungen. Die optimale Betreuung unserer Patienten hat für uns höchste Priorität. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Therapeuten, Sportwissenschaftern, Trainern und Ärzten können wir ein sehr breites Spektrum an Behandlungsmethoden in unser Konzept einbinden. Eine individuell an deine Ziele und Beschwerden angepasste Therapie ist für den optimalen Behandlungserfolg unerlässlich. Bei alldem steht die Qualität der Leistung für uns stets an erster Stelle.

Mittels physio- und ergotherapeutischer Techniken behandeln wir Verletzungsfolgen, Erkrankungen, Fehlentwicklungen und Funktionsstörungen der Haltungs- und Bewegungsapparate, sowie der inneren Organe und des Nervensystems. Mobilisierende und stabilisierende Übungen bzw. Techniken regulieren den Muskeltones und unterstützen die Funktion und Kräftigung bei Muskelinsuffizienzen sowie Dysbalancen.

Ein ebenso wichtiger Aspekt in unserer Philosophie ist die präventive Therapie. Damit werden Schmerzen gelindert, die Beweglichkeit gefördert und so dein körperliches und seelisches Wohlbefinden wiederhergestellt.

In zahlreichen Gruppenkursen kannst du daher deinen Körper kräftigen, den Rücken schulen oder dich bei Yoga richtig entspannen.

 

Physiotherapie

 

Heilgymnastik

Die mobilisierende Physiotherapie und die Heilgymnastik sind Sammelbegriffe für physiotherapeutische Behandlungskonzepte und -techniken, welche als Einzelbehandlung durchgeführt werden. Diese können passiv, assistiv oder aktiv ausgeführt werden.
Dazu zählen alle Maßnahmen, die physiotherapeutisch angewandt werden, um die Funktion des Körpers wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Mittels physiotherapeutischer Techniken behandelt man Verletzungsfolgen, Erkrankungen, Fehlentwicklungen und Funktionsstörungen des Haltungs- und Bewegungsapparates, sowie der inneren Organe und des Nervensystems.
Grundlegend für jede Behandlung sind eine ausführliche Anamnese und Untersuchung der Problematik sowie die Erstellung eines physiotherapeutischen Befundes.  Anschließend wird ein Behandlungsplan entwickelt und die Therapie auf die individuellen Gegebenheiten abgestimmt.

Manuelle Therapie

Die Besonderheit der manuellen Therapie liegt in der Verknüpfung individueller, an dich angepasster Befunderhebung und der Behandlung mit unseren klinischen Erfahrungen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wie der Name schon sagt, kommen dabei unsere Hände sehr stark zum Einsatz. Neben den passiven Gelenksmobilisationen und Manipulationen an Armen und Beinen, sowie der Wirbelsäule, werden neurodynamische Techniken, Muskeldehnungen und individuell adaptierte Heimprogramme eingesetzt. Grundlegend für eine gute Behandlung ist eine ausführliche Untersuchung der Problematik und der daraus resultierenden Einschränkungen im Alltag. Erst wenn diese abgeschlossen ist, untersuchen wir deinen Körper auf aktive / passive Bewegungseinschränkungen und andere Symptome. Durch diese klinische Diagnostik können wir herausfinden, wo die Ursache für deine Problematik am ehesten liegt. Anschließend wird ein Behandlungsplan erstellt, der auf die Therapie der größten Auffälligkeiten / Gemeinsamkeiten des Befundes ausgelegt ist. Mit regelmäßigen Wiederbefunden wird dann der Erfolg der Therapie bestimmt und wenn nötig, der Einfluss weiterer Körperabschnitte auf die Problematik getestet.
Die Manuelle Therapie dient speziell zur:

  • Schmerzlinderung (bei durch starken Schmerz eingeschränkten Bewegungen)
  • Verbesserung der Beweglichkeit (bei eingeschränkter Gelenks- oder nervaler Beweglichkeit, eingeschränkter Muskeldehnfähigkeit)
  • funktionellen Rehabilitation (unter Berücksichtigung aller beitragenden psychosozialen Faktoren)
  • Behandlung orthopädischer/ traumatologischer Problematik
Manuelle Lymphdrainage

Unter der Lymphdrainage versteht man die Aktivierung des Lymphabflusses und die Entstauung des Gewebes durch bestimmte Massagegriffe.
Diese Massagegriffe werden sanft und überwiegend kreisförmig bzw. mit Pumpbewegungen durchgeführt.
Dadurch entstehen Dehnreize auf Lymphbahnen, die dabei helfen, die Lymphflüssigkeit zu den Lymphknoten zu transportieren. Dort wird die Flüssigkeit gereinigt um sie später wieder dem Blutkreislauf zuzuführen.
Die manuelle Lymphdrainage wurde von Dr. Emil Vodder entwickelt und wird bei primären Lymphödemen, also Fehlanlagen im Lymphsystem, und sekundären Lymphödemen (Schwellung), wie zum Beispiel nach Operationen angewandt.
Die Anwendung ist Fachleuten mit entsprechender Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem dafür zugelassenen Lehrinstitut erlaubt.

Heil- & Sportmassage

Die Heilmassage dient der Behandlung von Verspannungen, Schmerzen und Störungen des Bewegungsapparates. Sie nimmt dabei Einfluss auf die Haut, Muskulatur, Unterhautbindegewebe und Sehnen. In der Massage kommen verschiedene Handgriffe zum Einsatz womit sich auch verschiedene Effekte auf den Körper gezielt hervorrufen lassen.
Einen speziellen Teil stellt in diesem Zusammenhang die Sportmassage dar, mit deren Hilfe der Körper auf eine bevorstehende körperliche Beanspruchung vorbereitet werden, und das Leistungsniveau verbessert oder wiederhergestellt werden kann. Außerdem wird die Regeneration nach einer sportlichen Belastung unterstützt und die Muskulatur gelockert.

Sportphysiotherapie

Das Ziel der Sportphysiotherapie ist die Belastbarkeit sämtlicher Strukturen an das Niveau der jeweiligen Sportart anzugleichen. Dabei ist sowohl die Prävention, als auch die Rehabilitation wichtig.
Im Bereich der Prävention von Verletzungen und Überlastungserscheinungen ist die Trainings- und Wettkampfbegleitung entscheidend. Dies geschieht in Form von Muskel- und Gelenksfunktionsdiagnostik, sportmedizinischer Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, sowie mit Entspannungs- und Regenerationsmaßnahmen.
Im Bereich der Rehabilitation nach Verletzungen oder Phasen reduzierter Leistungsfähigkeit steht die Therapie mit sportartspezifischen Belastungen und Rehabilitationstrainingsformen im Vordergrund.

P.N.F.

Diese Behandlungsmethode heißt ausgeschrieben „propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation“ und ist ein physiotherapeutisches ganzheitliches Konzept. Es werden körperlichen Potenziale auf der Wahrnehmungsebene genutzt, um das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln zu verbessern. Fazilitation ist die Anbahnung und das Erleichtern von physiologischen Bewegungen.
In der praktischen Anwendung wird dabei ein dreidimensionales, physiologisches Bewegungsmuster gegen einen angepassten Widerstand durchgeführt.

Taping

Der unelastische Tape-Verband wird zur Stabilisierung und Entlastung von verletzten oder schmerzhaften Gelenken eingesetzt, zum Beispiel nach Bänderriss. Häufig werden Gelenke auch präventiv mit einem Tape-Verband stabilisiert, um einer eventuellen Verletzung vorzubeugen.

Kinesiotaping

Das Kinesiotape ist ein elastisches Klebeband aus Baumwolle, welches durch seine gezielte Applikation dazu eingesetzt wird, den natürlichen Heilungsprozess zu stimulieren und zu unterstützen. Durch das Kinesiotape wird das Bewegungsgefühl verbessert, die Durchblutung und der Lymphfluss gesteigert, die Schmerzwahrnehmung verändert, sowie Spannungszustände der Muskulatur beeinflusst.

Faszienmobilisation

Die Faszien sind das menschliche Bindegewebsnetzwerk und geben als netzartige Struktur dem ganzen Körper Form und Elastizität. Sie umgeben unsere Muskeln und Bänder, unsere Sehnen und Knochen, unsere Organe und Gefäße. Sie sind überall im Körper und funktionieren als Hülle, Trennwand und Verbindung. Gesunde Faszien sind fest und elastisch zugleich – biegsam und reißfest und ermöglichen federnde Bewegungen: Damit garantieren sie die Belastbarkeit des Gewebes, schützen vor Verletzungen und halten uns in Form.
Durch die Mobilisation der Faszien kann die Belastbarkeit und die Funktion dieser Struktur verbessert beziehungsweise ihre Lage/Ausrichtung korrigiert werden. Dies kann entweder durch manuelle Techniken erfolgen oder auch durch ein entsprechendes Faszientraining, wobei unterschiedliche Hilfsmittel (z.B. der Faszienrolle) zum Einsatz kommen.

Medical Flossing

Durch Medical Flossing lassen sich Schmerzzustände sowie Bewegungseinschränkungen positiv beeinflussen. Bei dieser Methode werden Muskeln oder Gelenke mit einem dehnbaren Latexband lokal abgebunden und anschließend durchbewegt. Durch die elastische Kompression des Flossing-Bandes und durch die mittels Bewegung auftretenden Scherkräfte, können sich Spannungen im Gewebe schnell ändern und normalisieren.

Hausbesuch

Wir bieten die meisten physiotherapeutischen Behandlungen auch als Hausbesuch an. Diese Leistung wird bei entsprechender medizinischer Indikation vom Arzt zusätzlich verordnet. Wir kommen dann nach Terminvereinbarung direkt zu dir nach Hause. So können wir dich auch behandeln, wenn du aufgrund von eingeschränkter Mobilität nicht in die Praxis kommen kannst.
Durch die gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Möglichkeit der Fahrstuhlnutzung sind unsere Therapieräume jedoch bequem – auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen – erreichbar.

 

Ergotherapie

 

Manuelle Therapie

Manuelle Therapiemaßnahmen werden angewendet, um das bestmögliche funktionelle Bewegungsausmaß zu erlangen und somit eine optimale Alltagsbewältigung zu gewährleisten. Gelenke und umgebende Strukturen werden dabei aktiv, aktiv- assistiv und passiv mobilisiert.
Zum Einsatz kommen Techniken der Gelenkmobilisation, fasziale oder muskuläre Weichteiltechniken sowie kräftigende Maßnahmen.

Sensorisches Training

Gefühls- oder Empfindungsstörungen können im Bereich der Hände sehr störend wirken und das gezielte Greifen und Halten von Gegenständen erheblich erschweren. Es wird dabei zwischen Überempfindlichkeit (Hypersensibilität) und Unterempfindlichkeit (Hyposensibilität) unterschieden. Bei angeworbenen Nervenverletzungen wird durch speziell darauf abgestimmte Therapiemaßnahmen versucht, die gestörte Nervenleitung wieder zu normalisieren. Die Ursachenforschung spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.

Sensomotorisches Training

Wenn beispielsweise der linke Arm nach einem Unfall oder operativen Eingriff zwangsweise ruhiggestellt ist, muss der rechte noch mehr Tätigkeiten ausführen. Dies ändert nicht nur die Alltagsbewältigung, sondern auch die Reizleitung im Gehirn. Die Inaktivität verursacht einen Mangel an sensomotorischen Impulsen der ruhiggestellten Hand, die Gegenseite wird dadurch mehr stimuliert. Die Muskulatur baut sich durch die Ruhigstellung ab, Koordination und Kraft der Finger vermindern sich und auch die Beweglichkeit nimmt zunehmend ab.
Durch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen, sowie Instruktion der sogenannten Spiegeltherapie, wird versucht vermehrte Impulse auf die ruhiggestellte Seite zu übertragen, um eine schnellstmögliche Funktionsfreiheit zu erzielen.

Narbenbehandlung

Narben können die Beweglichkeit massiv beeinträchtigen und Schmerzen verursachen.
Therapeutische Techniken zielen darauf hin, Verklebungen und Verhärtungen des Narbengewebes zu lösen, um ein optimales Gleiten der einzelnen Gewebsschichten wieder herzustellen. Dabei gilt, je früher nach Narbenbildung mit der Mobilisation begonnen wird, desto schneller kann das Gewebe freigelegt werden.

Ödembehandlung

Verletzungen verursachen Schwellungen, welche meist auch eine Bewegungseinschränkung zur Folge haben.
Entstauende Techniken fördern den Lymphabfluss, die Zirkulation und bewirken eine schnellere Regeneration. Auch lokal angewendete Therapiemaßnahmen wie Hochlagern, Kühlen, Taping oder Kompressionsbandagen führen zu einem schnelleren Rückfluss der Gewebsflüssigkeit.

Schienenanpassung

Schienen aus thermoplastischen Materialien können stabilisieren, mobilisieren und verkürzte Strukturen, wie etwa verhärtete Narben, aufdehnen. Durch direktes Anpassen der Schienenmaterialien können Druckstellen vermieden und bei Veränderungsbedarf problemlos Schienenkorrekturen durchgeführt werden.

Hilfsmittel- und Gelenkschutzinstruktion

Dauerhafte Bewegungseinschränkungen werden oft durch Ausweichbewegungen anderer Gelenke ausgeglichen, welche wiederum nicht physiologische Gelenkpositionen zur Folge haben.
Passende Hilfsmittel werden vor allem bei dauerhaften Mobilitätseinschränkungen eingesetzt, um die selbständige Alltagsbewältigung zu erleichtern. Gelenkschutzmaßnahmen sollen bei einseitigen Belastungen präventiv Gelenkabnützungen vermeiden, indem auf eine achsengerechte Haltung aufmerksam gemacht wird und geschwächte Muskelgruppen gekräftigt werden.

Ergonomische Beratung

Die ergonomische Beratung zielt vor allem darauf hin, mit Patientinnen und Patienten gemeinsam zu überlegen, wie der Arbeitsplatz für Arbeitshaltung und Bewegungsabläufe bestmöglich adaptiert werden kann, um langfristig gegen Haltungsschäden vorbeugen zu können. Hierzu zählt auch das Erlernen von Ausgleichsmaßnahmen, die richtige Pausengestaltung sowie das Kräftigen der Rückenmuskulatur.

 

Physikalische Therapie

 

Stoßwelle

Akute und chronische Schmerzen verschiedener Körperregionen werden durch die radiale Stoßwelle effizient und zielgerichtet behandelt. Das Gerät erzeugt Stoßwellen, welche sich im Körper ausbreiten und die natürlichen Selbstheilungskräfte aktivieren. Dadurch werden deine Beschwerden in kurzer Behandlungszeit deutlich verringert. Durch die Behandlung mit der radialen Stoßwelle reagiert das Gewebe um die beschwerdeverursachende Struktur mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. Deshalb können Heilungsprozesse angeregt bzw. beschleunigt werden und geschädigtes Gewebe regeneriert sich effizient. Oft ist bereits nach 2-3 Therapieanwendungen eine deutliche Linderung der Schmerzen zu verzeichnen. Eine Behandlung dauert ca. 10 min und wird in der Regel 1 – 2 mal wöchentlich durchgeführt.

Die am häufigsten mit der radialen Stoßwelle behandelten Krankheitsbilder sind folgende:

  • Patellaspitzensyndrom
  • Schulterschmerzen (z.B. Kalkschulter)
  • Golfellbogen
  • Tennisellbogen
  • Schienbeinschmerzen / Tibiakantensyndrom
  • Muskelverletzungen
  • muskuläre Verspannungen und Triggerpunkte
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Arthrosen
  • Fersensporn
  • Knochenbruchheilungsstörungen
  • Sehnenansatzreizungen in verschiedenen Körperregionen
  • Schleimbeutelentzündungen (z.B. Bursitis Trochanterica)
Elektrotherapie

In der Elektrotherapie fließen therapeutische Ströme über auf der Haut applizierte Elektroden durch den Körper bzw. durch verletzte oder schmerzhafte Strukturen.

Hierdurch können verschiedene Prozesse im Körper hervorgerufen werden:

  • Schmerzlinderung
  • Stoffwechselaktivität
  • Tonussteigerung / Tonussenkung der Muskulatur
  • Linderung von Schwellungen (Resorptionsförderung)
  • Aktivierung / Reizung / Kräftigung von Muskeln
  • Stimulation von Nerven

In der Elektrotherapie werden je nach Beschwerdebild bzw. Krankheitsbild unterschiedliche Stromformen angewandt. Es kommen sowohl niederfrequente als auch mittelfrequente und hochfrequente Stromformen zum Einsatz. Je nach verwendeter Stromform wird entweder mit zuvor angefeuchteten Schwammelektroden oder Klebeelektroden gearbeitet.

Ultraschall

Die Ultraschalltherapie zählt mit dem Reizstrom zu den gängigen Behandlungsformen der physikalischen Therapie. Therapeutischer Ultraschall wird mit den Frequenzen 1 MHz oder 3 MHz als Dauerschall oder Impulsschall über einen Ultraschallkopf in das Gewebe transportiert. Die Ultraschalltherapie wird aufgrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechano- bzw. Thermotherapie zugeordnet.
Je nach Therapieparameter (Behandlungsfrequenz, Schallart, Dosis, Behandlungsdauer und -turnus) steht bei der Ultraschallbehandlung eine thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten des Gewebes z.B. Knochen / Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund.

Wirkungen der Ultraschalltherapie können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Hyperämisierung (Steigerung der Durchblutung im Gewebe)
  • Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Mikrozirkulation, Diffusionsvorgänge)
  • Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern)
  • Schmerzlinderung
  • Muskuläre Detonisierung und Spasmuslösung
  • Beschleunigung von Heilungsprozessen
  • Stimulierung der Frakturheilung

Da Ultraschall von Luft reflektiert wird, verwendet man zur optimalen Übertragung der Schallwellen vom Ultraschallkopf zum Gewebe ein Koppelungsmittel (Ultraschall-Gel) oder beschallt unter Wasser (subaqual).

Wärme & Fango

Wärmetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme in der Physiotherapie eingesetzt. Zu den wirkweisen zählen unter anderem die Durchblutungsförderung, Muskeldetonisierung und Schmerzlinderung.
Dabei macht sich die Wärmetherapie die Reaktion von Haut und tieferem Gewebe auf die Wärmeeinwirkung zu Nutze. Durch Stimulation von Thermorezeptoren kann die Wärme sowohl oberflächlich als auch tiefer gelegene Strukturen erreichen. Die Applikationsformen richten sich entsprechend der Bedürfnisse des Patienten.
Die Fango-Packung ist eine Art der Anwendung von Wärmetherapie. Dabei handelt es sich um eine Art Mineralschlamm mit vulkanischer Herkunft. Zur Behandlung wird dieser auf etwa 40-50 Grad erhitzt und lokal auf die entsprechende Körperregion zwischen 25 und 30 Minuten angelegt. Fango-Packungen können bei unterschiedlichsten Problemen bzw. Verletzungen und Sportverletzungen zum Einsatz kommen.

Dazu gehören:

  • Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen jeglicher Art
  • Rheumatische oder chronische Gelenkserkrankungen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Muskelverhärtungen etc.
Unterwassertherapie

Die physikalischen Eigenschaften des Wassers unterstützen die Rehabilitation des Bewegungs- und Stützapparates und dienen der Schmerzlinderung. Die Therapie unter Wasser macht sich den dort vorherrschenden hydrostatischen Druck zu Nutze und ermöglicht dir so ein Bewegen der Gelenke unter erleichterten Bedingungen. Besonders nach Operationen oder Unfällen ist eine aktive und passive Mobilisierung der betroffenen Gelenke zur Prävention von Bewegungseinschränkungen, Verbesserung der Trophik rund um die Verletzung und funktionelle Beübung der Bewegungsabläufe von großer Bedeutung.
Ebenfalls zur Trainingstherapie können die Bedingungen unter Wasser optimal genutzt werden um den gesamten Körper zu kräftigen und Koordination zu trainieren.

 

Training

 

Rehatraining

Jede Verletzung sowie andere schmerzhafte Probleme oder Fehlhaltungen führen zu Funktionsstörungen des natürlichen Bewegungsablaufes.
Dies hat zur Folge, dass die muskuläre Koordination, die Muskelkraft sowie das Verhältnis der einzelnen Muskelgruppen aus dem Gleichgewicht kommen. Das Rehatraining hilft dir, genau dieses Ungleichgewicht auszugleichen und wiederherzustellen.
Das Rehatraining wird individuell auf dein Problem abgestimmt und in den physiotherapeutischen Prozess eingebunden. Dies wird durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit des jeweils behandelnden Physiotherapeuten und Rehatrainers optimiert.
Somit erzielen wir optimale Behandlungserfolge und du kannst deinen Alltag wieder schmerzfrei bewältigen und deine Sportarten uneingeschränkt ausüben.

Personal Training

Wie der Name schon sagt, geht es beim Personal Training um das Erreichen individueller Ziele im Rahmen einer persönlichen Betreuung.
Die Trainingsplanung erfolgt durch einen qualifizierten Trainer, welcher durch gezielte Maßnahmen Kraft, Ausdauer und Koordination verbessert. Neben der persönlichen Begleitung und Motivation erhält man auch Tipps, wie man mit der Ernährung das Training optimal unterstützen kann und was zum Ausgleichen von Schwachstellen noch beachtet werden kann.

EMS

Miha Bodytec ist die innovative Weiterentwicklung des Elektro-Muskel-Stimulations-Prinzips, das bereits von führenden Leistungssportlern und Physiotherapeuten angewendet wird.
Hierbei wird ein Trainingsprogramm (20 min.) unter gleichzeitiger elektrischer Stimulation wichtiger Muskelgruppen durchgeführt. Somit wird kein Zusatzgewicht benötigt und es kann sehr effizient und vor allem gelenkschonend trainiert werden. Anregende Impulse steuern alle Hauptmuskelgruppen und vor allem auch die sogenannte Tiefen-Muskulatur.
Der einzelne Muskel wird intensiver, schneller und öfter aktiviert als bei den meisten herkömmlichen Trainingsmethoden. Miha Bodytec setzt dort an, wo herkömmliche Methoden versagen. Durch gezieltes, individuell steuerbares Training werden Muskelgruppen aktiviert und gekräftigt, die mit konventionellem Training nicht oder nur schwer zu erreichen sind. Der gesamte Muskelapparat kann gelenkschonend und zielgerichtet trainiert werden. Die Wirbelsäule gewinnt an Stabilität, der Rücken wird spürbar entlastet. Muskuläre Dysbalancen werden ausgeglichen und die Rumpfmuskulatur gestärkt – der ideale Weg zu einem gesunden, starken Rücken, sowie einem kräftigen Körper.

Erfahre hier mehr!

Gruppenkurse

Unser Kurskalender ist sehr vielseitig und ändert sich laufend. Egal ob sportliche Power-Workouts, Yoga-Klassen oder Gruppen-Reha-Einheiten, alle Kurse werden von top geschulten und hochmotivierten Trainern durchgeführt und die Beschränkung der Teilnehmerzahl stellt sicher dass du genügend Aufmerksamkeit deines Trainers und genügend Platz für dein Training hast.
Wenn du nicht genau weißt, welcher Kurs für dich der Richtige ist, stöbere doch einfach mal durch unseren Kurskalender oder frag einen unserer Trainer nach dem perfekten Trainingsumfeld für dein persönliches Ziel.

Zu unseren Kursen

 

Workshops und Fortbildung

 

Fort- und Weiterbildung

Mit ‚Physio meets Science’ (PMS) hat Physio1.0 einen starken und kompetenten Partner in Sachen Physiotherapie und Wissenschaft gefunden. Immer am aktuellsten Stand hat sich das Team von PMS der Übersetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in den therapeutischen Praxisalltag verschrieben. Als exklusiver Premiumpartner hat Physio1.0 die Möglichkeit, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen zu veranstalten um auch weiterhin die beste Therapie und ganzheitliche Betreuung unserer Patienten gewährleisten zu können.

Vorträge

Neben den Physiotherapeutischen Weiterbildungen von Physio Meets Science, wird es auch laufend interessante Vorträge zu aktuellen Themen aus den Bereichen Sport, Gesundheit und Therapie geben. Folge uns auf Facebook oder halte dich über unsere Event-Seite auf dem Laufenden um keinen davon zu verpassen!

 

Testungen

 

Was ist B.I.A.?

Die sichere Rückkehr in den Sport nach einer Verletzung der unteren Extremität – insbesondere des vorderen Kreuzbandes (ACL) – ist ein wichtiges Ziel von SportlerInnen, unabhängig davon, ob Leistungs- oder Hobbysport betrieben wird.
Es fällt oft schwer, das Vertrauen in den eigenen Körper wiederzuerlangen. Der Einstieg in den Sport, die Ausübung von Hobbies bzw. die bedenkenlose Bewältigung des Alltags können deshalb zu einer schwierigen Aufgabe werden.
Die subjektive Wahrnehmung der Leistungsfähigkeit nach einer Verletzung ist häufig eine andere als die Ergebnisse, welche objektive Testbatterien zeigen.
Im Laufe einer Rehabilitation wird man häufig mit der Frage konfrontiert: „Wann darf | kann ich wieder laufen | Ski fahren | Tennis spielen etc.?“ Rehabilitation heißt auch immer »Return To Function« und muss sich an der beabsichtigten sportlichen Tätigkeit orientieren. Mittlerweile herrscht Einigkeit unter Experten darüber, dass ein freies Bewegungsausmaß der betroffenen Gelenke allein nicht ausreicht, um jemanden zur Rückkehr zur Arbeit oder zum Sport zu ermuntern. Es existieren zusätzliche Kriterien, die Entscheidungshilfen für die Rückkehr in den Alltag und eine sichere Wiederaufnahme von sportlichen Aktivitäten bieten.
Wenn dieser Einstieg zu früh erfolgt, steigt die Rate neuerlicher Verletzungen trotz intensiver therapeutischer Maßnahmen und Trainingstherapien an.

Nach einer Verletzung spielen vor allem muskuläre und neuromuskuläre Defizite eine bedeutende Rolle. Diese bestimmen im Wesentlichen den Zeitpunkt der sicheren Rückkehr in den Alltag, in den Beruf und in das sportartspezifische Training sowie die Teilnahme an Wettkämpfen. Während die erste Phase des Heilungsverlaufs zeitbasierend ist und hauptsächlich der Heilung der verletzten Strukturen dient, sind die weiteren Phasen der Genesung kriterienorientiert. Als Basis der Entscheidung über einen Wiedereinstieg dienen klinische Testungen und das subjektive Empfinden der PatientInnen.
Einfache Verfahren, die eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit von verletzten Personen phasenweise evaluieren, fehlen jedoch.

Wurden dazu bisher oft nur zeitliche Richtlinien in Form von Guidelines herangezogen, so hat sich der Anspruch an die (Sport)Physiotherapie dahingehend grundlegend geändert. Die Rückkehr zum Sport sollte mit objektiven Assessments begründet werden.

Aus diesem Grund wurde eine von Ärzten, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftern gemeinsam erarbeitete standardisierte Testbatterie zur Beurteilung der „Sportrückkehr“ nach Verletzungen der unteren Extremität (insbesondere nach Rekonstruktion des ACL) entwickelt, um subjektive Wahrnehmungen der Defizite der PatientInnen mit objektiven Testdaten zu untermauern.

So kann das Risiko einer neuerlichen Verletzung minimiert bzw. ein zu früher Wiedereinstieg verhindert werden.

Die Testbatterie „Back in Action“ setzt sich aus sieben funktionellen Tests in folgenden Bereichen zusammen:

  • Geschwindigkeit
  • Kraft
  • Koordination
  • Sensomotorik

Im Zuge dieser Testung werden sowohl wissenschaftlich ermittelte Normwerte wie auch Asymmetrien der unteren Extremitäten (links-rechts Vergleich) der verletzten PatientInnen herangezogen. Daraus ergibt sich eine objektive Beurteilung des Leistungszustands.
Sieben Tests – ein klares Ergebnis – BACK IN ACTION.

Wie lange dauert der Test?

Der Test dauert in Summe zirka eine halbe Stunde. In dieser Zeit kümmert sich ein Therapeut ausgiebig um dich. Nach einem kurzen Aufwärmen werden die Tests nacheinander genau erklärt und das Ergebnis im Anschluss ausführlich mit dir besprochen. Außerdem steht dein behandelnder Therapeut in ständiger Rücksprache mit deinem zuständigen Arzt und teilt Ihm dein Ergebnis mit.

Wann kann ich den Test machen?

Prinzipiell ist dieser Test für jede Verletzung der unteren Extremität geeignet. Daher ist eine genaue Angabe, wann der Test durchgeführt werden kann, nicht möglich. Der Test kann aber am Ende jeder Wundheilung durchgeführt werden, wenn Kniebeugen und Sprünge in der Therapie bereits angebahnt wurden. Dein behandelnder Therapeut weiß Genaueres zu deinem spezifischen Fall.